Das Projekt "OptiPartal" will die medizinische Versorgung von werdenden Müttern verbessern, Hebammen und Gynäkologinnen entlasten und durch den Einsatz digitaler Hilfsmittel Heilberufe attraktiver machen.

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Das Projekt "OptiPartal" will die medizinische Versorgung von werdenden Müttern und jungen Familien verbessern, Hebammen und Gynäkologinnen entlasten und durch den Einsatz digitaler Hilfsmittel Heilberufe attraktiver machen.

Vor dem Hintergrund des sich fortsetzenden Geburtenanstiegs, des Fachkräftemangels im Gesundheitswesen, dem vor allem bei jungen Generationen von Hebammen und ÄrztInnen ausgeprägten Wunsch nach Teilzeitarbeit sowie der Haftpflichtproblematik in der Geburtshilfe verschärfen sich die personellen Engpässe bei Hebammen zunehmend vor allem auch in ländlichen Gebieten. Für schwangere Frauen gestaltet es sich zunehmend schwierig, eine Hebamme für die Vor- und Nachsorge zu finden. Eine ähnliche Situation lässt sich im Bereich von stationär und ambulant tätigen FrauenärztInnen verzeichnen.

Die Projektidee "OptiPartal" verfolgt den Ansatz, in enger Zusammenarbeit mit Hebammen, GynäkologInnen, Kliniken und werdenden bzw. jungen Müttern eine technische Lösung zu entwickeln, die einen digitalen Mutterpass, eine elektronische Gesundheitsakte und eine Videokommunikationsplattform in einem System umfasst. Anwenderfreundlichkeit, die Teilhabe der verschiedenen Akteure und Datensicherheit stehen dabei im Fokus. Die Projektträger berücksichtigen bei ihrem Vorhaben auch übergeordnete Konzepte auf Landesebene wie etwa die Landesinitiative eGesundheit.NRW.


Projektträger: matrix GmbH & Co. KG

Projektpartner: Ev. Krankenhaus Bethanien, Iserlohn, Klinikum Lüdenscheid - Märkische Kliniken GmbH, Hochschule Niederrhein, Krefeld, Hochschule für Gesundheit, Bochum, SpotAR GbR, Soest, avinotec GmbH, Siegen, Märkischer Kreis