Zwischen Lippstadt und Lippetal liegt die Auenlandschaft der Lippe: ein einzigartiger und wertvoller Naturraum mit vielen „NaturTalenten“. Genau diese wollen die beiden Kommunen nun vor Ort und auch digital sicht- und erlebbar machen.

  •  Projektfortschritt
  •  Echte WERT-Schätze aus Südwestfalen
  •  Kreis Soest

Zwischen Lippstadt und Lippetal liegt die Auenlandschaft der Lippe: ein einzigartiger und wertvoller Naturraum mit vielen „NaturTalenten“. Genau diese wollen die beiden Kommunen nun vor Ort und auch digital sicht- und erlebbar machen und gleichzeitig neue Netzwerke schaffen. So sollen die Lippeauen nicht nur als Naturraum mit seiner Schönheit und Schutzwürdigkeit gestärkt werden. Er soll behutsam zugänglicher und erfahrbarer werden, für Bevölkerung wie Gäste. Umgesetzt werden sollen die verschiedenen Maßnahmen bis zum Jahr 2030. 

Herzstück des Projektes ist es, die renaturierte Auenlandschaft der Lippe erlebbar zu machen und zur gleichen Zeit die Natur zu schützen. Dafür sorgen soll ein Informations- und Leitsystem entlang des Flusses, das sowohl analog als auch digital nutzbar ist: analog über Informationstafeln und Beschilderungen, digital durch die „Lippe-Info-App“, Webcams sowie Augmented und Virtual Reality.

Darüber hinaus sollen die „NaturTalente“ der Lippeauen durch fünf thematische Netzwerke gestärkt und sichtbar gemacht werden. Die Pläne umfassen beispielsweise den Bau eines Informationszentrums rund um die einzigartige Natur der Auenlandschaft. Außerdem sollen die Freizeitmöglichkeiten an der Lippe – wie zum Beispiel Wassersportanlagen oder Rad- und Fußwege – behutsam ausgebaut und optimiert werden. Auch die Dörfer und Städte entlang des Flusses werden in das Projekt mit einbezogen und geeignete Orte städtebaulich weiterentwickelt. Die Zusammenarbeit rund um die geplanten Maßnahmen sollen durch eine digitale Plattform und echte Treffpunkte für Kommunikation und Austausch verstärkt werden.

Ziel des Vorhabens „NaturTalenteLippe“ ist die nachhaltige Aufwertung des Lebens- und Naturraums an der Lippe durch die Förderung und Weiterentwicklung bereits vorhandener Gegebenheiten. Egal ob baulich, touristisch oder relevant für den Naturschutz: Alle Maßnahmen des Projekts werden gemeinsam mit der Bevölkerung und verschiedenster Akteure erarbeitet. Was zwischen Lippstadt und Lippetal entsteht, soll zum Vorbild für andere Regionen in Südwestfalen werden.

„Die Auszeichnung mit dem ersten Stern bestärkt uns in unserer Entscheidung, das Projekt interkommunal und mit großer Themenvielfalt zu entwickeln. Mit Bürgerinnen und Bürgern und engagierten Projektpartnern machen wir uns nun motiviert auf den Weg, um die Projektbausteine voranzubringen, die NaturTalente der Lippe sichtbar zu machen und einen echten Mehrwert für die Region zu schaffen“, sagte Arne Moritz, Bürgermeister der Stadt Lippstadt.

Die REGIONALE 2025 ist ein Strukturprogramm des Landes NRW. Südwestfalen hat sich erfolgreich beworben und wird nun bei Fördermitteln bevorzugt berücksichtigt. Im Rahmen der REGIONALE 2025 erhalten Projekte bis zu drei Sterne. Darüber beraten die Gremien der REGIONALE 2025, die mit Vertreterinnen und Vertretern aus ganz Südwestfalen und den unterschiedlichsten Organisationen besetzt sind. Der erste Stern wird für eine herausragende Idee vergeben, der zweite für ein tragfähiges Konzept. Beim dritten Stern sind Fördermittel sicher und das Projekt kann umgesetzt werden.

Projektträger: Stadt Lippstadt und Gemeinde Lippetal

Projektpartner*innen: ABU Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz, Bezirksregierung Arnsberg, LippstadtKultur und Werbung Lippstadt (KWL),  Gemeinde Lippetal, Politische Parteien, Vereine und Verbände



Ansprechpartner für das Projekt: Heinrich Horstmann, Stadt Lippstadt (Tel.: 02941 / 980-425 , E-Mail: heinrich.horstmann@stadt-lippstadt.de) / Elisabeth Goldstein, Gemeinde Lippetal (Tel.: 02923 / 980-249, E-Mail: elisabeth.goldstein@lippetal.de

Projektmanager im REGIONALE-Team: Mario Ziogas (Tel.: 02761 / 835 11 06, E-Mail: m.ziogas@suedwestfalen.com)

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