Die Stadt Lennestadt möchte neue Wege gehen, um die Innenstadt attraktiv zu halten und Leerstände mit neuem Leben zu füllen. Um Wohnraum an passende Mieter:inne zu vermitteln will die Stadt die App „L(i)ebenswert Lennestadt" entwickeln.

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Die Innenstadt attraktiv halten, Leerstände neu nutzen und ausreichend wie nachgefragten Wohnraum schaffen: Die Stadt Lennestadt möchte neue Wege gehen und eine App für diese Herausforderungen entwickeln. Die App soll „L(i)ebenswert Lennestadt" heißen und dabei helfen, die Ortskerne als Gewerbe- und Wohnstandort liebens- und lebenswert zu erhalten. 

Ältere Menschen, die barrierefreie Wohnungen suchen oder junge Familien, bei denen der Wunsch nach einem Eigenheim großt ist. Die Wünsche der Menschen an Immobilien sind sehr unterschiedlich. In Lennestadt möchte man vorhandene Bauten erhalten, sanieren und neu beleben und an die Bedürfnisse der Menschen anpssen. Denn es ist planerisch und ökologisch nicht sinnvoll, neue Flächen an den Ortsrändern auszuweisen, wenn die Bevölkerungszahlen in den kommenden Jahren immer weiter zurückgehen und Innenstädte durch Leerstände an Attraktivität verlieren.

Das Ziel in Lennestadt ist es, dem Leerstand von Ladenlokalen und Geschäftsräumen zu begegnen und zudem ausreichend Wohnraum bereitzustellen. Die geplante App soll dabei gleich mit mehreren Funktionen helfen. Anbietende und Suchende bzw. Mieter:innen und Besitzer:innen sollen sich hier gegenseitig schnell und unkompliziert finden. Außerdem hilft die App der Stadt auch als strategisches Stadtentwicklungsinstrument. Durch die Nutzungsdaten kann sie erkennen, welche Ortsteile besonders bevorzugt und welche Wohnungs- und Hausgrößen oder auch Gewerbearten gerade gefragt sind.

„Ich freue mich sehr, dass unser Projekt durch den ersten Stern die Auszeichnung als herausragende konzeptionelle Idee, die einen besonderen Beitrag zur Entwicklung der Region leisten kann, erhalten hat. Ich bin überzeugt von der Idee und wir rücken damit ein großes Stück näher in Richtung Realisierung. Das Fundament liegt damit vor und motiviert zum Weitermachen für ein li(e)benswertes Lennestadt“, sagte Steffen Baumhoff, 1. Vorsitzender des Stadtmarketings Lennestadt.

Die App ist nur eines von mehreren Instrumenten der Stadt Lennestadt, um den Fragestellungen von nachhaltiger Bauplanung zu begegnen. Aus anderen Kommunen wie Iserlohn, Plettenberg und Werdohl gibt es bereits Interesse an der App-Idee, sodass aus dem Lennestädter Vorstoß ein neues Planungsinstrument für viele Kommunen in Südwestfalen werden könnte.

Die REGIONALE 2025 ist ein Strukturprogramm des Landes NRW. Südwestfalen hat sich erfolgreich beworben und wird nun bei Fördermitteln bevorzugt berücksichtigt. Im Rahmen der REGIONALE 2025 erhalten Projekte bis zu drei Sterne. Darüber beraten die Gremien der REGIONALE 2025, die mit Vertreter:innen aus ganz Südwestfalen und den unterschiedlichsten Organisationen besetzt sind. Der erste Stern wird für eine herausragende Idee vergeben, der zweite für ein tragfähiges Konzept. Beim dritten Stern sind Fördermittel sicher und das Projekt kann umgesetzt werden.

Projektträgerin: Stadt Lennestadt - Stadtplanung, Umwelt- und Klimaschutz und Stadtmarketing Lennestadt e.V.

Projektpartner*innen: Stadt Werdohl, Stadt Plettenberg, Stadt Iserlohn
 



Ansprechpartner für das Projekt: Vanessa Brinkhoff, Stadt Lennestadt (Tel.: 02723 / 608 614, E-Mail: v.brinkhoff@lennestadt.de) / Sabine Hengstebeck, Stadt Lennestadt (Tel.: 02723 / 608 610, E-Mail: s.hengstebeck@lennestadt.de) / Simone Tesche-Klenz, Stadt Lennestadt (Tel.: 02723 / 608 235, E-Mail: s.tesche-klenz@lennestadt.de)

Projektmanager im REGIONALE-Team: Eva Borgmann (02761 / 835 11 14, E-Mail: e.borgmann@suedwestfalen.com)

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