Acht Kommunen aus Südwestfalen arbeiten eng zusammen, um das Leben an der LenneSchiene attraktiver machen. Rund um die Lenneroute als Herzstück neuer Mobilitätsangebsollen neue Aufenthaltsorte und Angebote für digitales und kreatives Arbeiten entstehen.

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Entlang der Lenne arbeiten acht Kommunen aus Südwestfalen eng zusammen. Schmallenberg, Lennestadt, Finnentrop, Plettenberg, Werdohl, Altena, Nachrodt-Wiblingwerde und Iserlohn wollen das Leben an der Lenneschiene attraktiver machen – vor allen Dingen für junge Menschen und Fachkräfte von morgen. Rund um die Lenneroute als Herzstück neuer Mobilitätsangebote sollen neue Aufenthaltsorte und Angebote für digitales und kreatives Arbeiten entstehen. Der gemeinsame Ansatz der Kommunen ist nun vom zuständigen Ausschuss in der REGIONALE 2025 mit dem ersten von drei möglichen Sternen ausgezeichnet worden.

"Der erste Stern ist für uns das Fundament und gleichzeitig Ansporn auf dem Weg zu einem attraktiven, lebenswerten und mobilen Lennetal", sagte Finnentrops Bürgermeister Dietmar Heß stellvertretend für die acht Partnerkommunen der LenneSchiene. "Gemeinsam wollen wir als LenneSchiene interkommunal zukunftsorientierte Mobilitätsangebote und Arbeitsplätze vor allem für junge Menschen schaffen. Die Lenneroute soll eine neue Qualität als Band zwischen den Orten und als touristischer Flussradweg erhalten."

Die Pläne der acht Kommunen sind umfangreich. Seit 2009 arbeiten sie bereits zusammen, 2013 folgte die erfolgreiche Zusammenarbeit in der REGIONALE 2013, nun soll der Qualitätssprung her. Grundlage ist ein gemeinsames interkommunales Entwicklungskonzept, also eine Art Rahmen, um die LenneSchiene weiterzuentwickeln. Teile daraus, die Vorbildcharakter für Südwestfalen haben, wollen die Kommunen im Rahmen der REGIONALE 2025 umsetzen. Der Fokus liegt vor allen Dingen auf 18 bis 25-Jährigen, weil die Lenne-Kommunen festgestellt haben, dass viele junge Leute die Region nach der Schule oder Ausbildung verlassen.

Verbindendes Element der Kommunen ist die 142 Kilometer lange Lenneroute. Der Radweg soll qualitativ weiterentwickelt werden und eine wichtige Rolle spielen beim zukünftigen Mobilitätsmix an der LenneSchiene. Denkbar ist, Stadtrad- und ÖPNV-Netze an die Lenneroute anzuschließen und auch Firmenstandorte stärker anzubinden. Rund um die Bahnhöfe sollen sich die Menschen gut und gerne aufhalten und verschiedene Mobilitätsangebote wahrnehmen können. Digitale Routen- und Informationsservices spielen in den Gedanken ebenfalls eine Rolle.

Ziel der Partnerkommunen ist es, bis 2030 eine umweltfreundliche Infrastruktur zu schaffen, mit der die Menschen im Alltag die Kommunen entlang der Lenne besser erreichen können. Dort sollen sie dann auch neue Angebote für das moderne Leben, Lernen und Arbeiten sowie zur kreativen Entfaltung vorfinden.


Projektträger: Gemeinde Finnentrop (stellvertretend für die interkommunale Kooperation LenneSchiene mit Schmallenberg, Lennestadt, Plettenberg, Werdohl, Altena, Nachrodt-Wiblingwerde und Iserlohn)

Ansprechpartner für das Projekt: Ludwig Rasche, Gemeinde Finnentrop (02721 / 512119) 

Projektmanager*in im REGIONALE-Team: Eva Borgmann (02761 / 835 11 14)