Die Projekt will Firmen in der Region die zukunftsweisende Technologie "Blockchain" für ihre Lieferketten (Supply Chain) näher bringen. Mit ihr sollen Fehler minimiert und Prozesse automatisiert und sicherer gemacht werden.

  •  Projektfortschritt
  •  Digitale Kompetenzlandschaft
  •  Hochsauerlandkreis

Das Projekt "Blockchain für die Supply Chain" stellt für die mittelständischen Unternehmen in Südwestfalen einen großen Gewinn dar. "Blockchain" gilt bei Firmen als eines der wichtigsten technologischen Themen der Zukunft. Die FH Südwestfalen möchte nun zusammen mit Unternehmen aus der Region an konkreten Beispielen zeigen, wie diese die Technologie für ihre Lieferketten nutzen können.

Grünes Licht für das Projekt erteilte im August bereits der Ausschuss der REGIONALE 2025. Das Gremium zeichnete das Vorhaben der Fachhochschule mit dem dritten Stern aus – allerdings auf Abruf, bis der Förderbescheid eingegangen ist. Das ist inzwischen geschehen.

Die Freude bei Prof. Dr. Stefan Lier von der FH Südwestfalen ist groß. Gemeinsam mit seinem Team und der Hochschule Ruhr-West koordiniert er das Projekt der REGIONALE 2025. Nach der Förderzusage konnte die Arbeit an den "Lieferketten der Zukunft" beginnen. "Eine Lieferkette entsteht, wenn mehrere Unternehmen zusammenarbeiten, um ein Produkt entstehen zu lassen. In Südwestfalen kann das ein Drahthersteller sein, der einen Hersteller von Verbindungselementen beliefert, der wiederum einen Automobilhersteller beliefert", gibt Stefan Lier ein Beispiel. "Diese Lieferketten müssen anschlussfähig an die digitale Zukunft sein."

Dabei soll die Blockchain-Technologie helfen. Eine Blockchain ist eine Kette von Blöcken mit Informationseinträgen. "Der größte Unterschied zu herkömmlichen Datenbanken ist, dass Informationen nicht zentral auf einem Rechner gespeichert werden, sondern dezentral bei jedem Teilnehmer eines Blockchain-Netzwerkes", sagt Lier. Zahlungen, Bestellungen, Abrechnungen und andere buchhalterische Informationen innerhalb der Lieferkette ließen sich so einfacher und vor allen Dingen viel sicherer abwickeln. Zudem würden Mitarbeiter entlastet werden und könnten sich mit strategischen Aufgaben befassen.

 


Projektträger: Fachhochschule Südwestfalen

Projektpartner*innen: EJOT GmbH & Co. KG (Bad Berleburg), Fritz Finkernagel Drahtwerk GmbH Co. KG (Altena), Hagener Feinstahl GmbH (Hagen)

Ansprechpartner für das Projekt: Prof. Dr. Stefan Lier (FH Südwestfalen) (0291 / 99104211) 

Projektmanager*in im REGIONALE-Team: Felix Peter (02761 / 835 11 13)