Neun Kur- und Heilbäder in der Region wollen gemeinsam neue Rehabilitationsangebote für Pflegende schaffen. Pflegende Angehörige sollen eine „Auszeit“ vom Alltag nehmen und so mental und körperlich neue Kraft für ihre wichtige Aufgabe sammeln können.

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Gleich neunfache Freude in Südwestfalen! Das Projekt „Auszeit in Südwestfalen“ hat vom zuständigen Ausschuss der REGIONALE 2025 den dritten Stern erhalten. Das Vorhaben wird durch das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales mit rund 320.000 Euro gefördert. Insgesamt arbeiten beim Projekt neun Kur- und Heilbäder in der Region zusammen. Gemeinsam wollen sie neue Kurangebote für Menschen schaffen, die im eigenen Zuhause Angehörige pflegen und ihnen gleichzeitig den Zugang zu den Maßnahmen vereinfachen.

„Mit dem Projekt ‚Auszeit in Südwestfalen‘ wollen wir Pflegenden die Möglichkeit geben, sich im Rahmen einer Kur von ihrer verantwortungsvollen Aufgabe zu erholen und die notwendigen Ressourcen zu finden, um dauerhaft die Pflege zuhause von zum Beispiel Eltern, Großeltern oder Kindern zu gewährleisten“, erklärt Lars Vornheder, Leiter des Projekts „Auszeit in Südwestfalen“ bei der Tagungs- und Kongresszentrum Bad Sassendorf GmbH. „Die Besonderheit ist, dass die zu pflegende Person mitgenommen werden kann und vor Ort versorgt wird. Durch das Projekt wird die Gesundheitsregion Südwestfalen noch einmal besonders aufgewertet.“

Kurorte erstellen gemeinsam neue Angebote

Insgesamt sind neun Kur- und Heilbäder in der Region am REGIONALE-2025-Projekt beteiligt: Bad Berleburg, Bad Laasphe, Bad Sassendorf, Brilon, Erwitte - Bad Westernkotten, Lippstadt-Bad Waldliesborn, Olsberg, Schmallenberg und Winterberg. „Gemeinsam wollen wir hier in Südwestfalen Angebote für die Menschen aus ganz NRW entwickeln. Und wir wollen gleichzeitig schauen, wie wir zum Beispiel auch mit digitalen Angeboten das Angebot noch weiter publik machen können, um den Menschen entsprechende Hilfestellung leisten zu können“, sagte Malte Dahlhoff, Bürgermeister der Gemeinde Bad Sassendorf.

Die südwestfälischen Kur- und Heilbäder arbeiten bei der Erstellung der neuen Angebote auch mit einem Partner-Projekt in der Nachbarregion Ostwestfalen-Lippe zusammen. Das „Auszeit“-Projekt wird dort ebenfalls über eine REGIONALE durchgeführt.

NRW-Gesundheitsministerium fördert „Auszeit“-Projekte

Für das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales sind die Projekte der Kurorte in Süd- und Ostwestfalen ein wichtiger Baustein für die Pflegelandschaft in Nordrhein-Westfalen. So erklärt Georg Oberkötter aus dem Referat für „Beratungsstrukturen, Pflegende Angehörige und Landesförderplan“: „Das Ziel des Landes sind mehr Kuren für pflegende Angehörige in Nordrhein-Westfalen. Wir steigern die Nachfrage über ein landesweites Netz von Co-Beratungs-Angeboten, wir brauchen auf der anderen Seite aber auch mehr Angebote in Nordrhein-Westfalen, damit pflegende Angehörige und die Pflegebedürftigen die Gesundheit wieder herstellen und erhalten können.“

Deswegen fördert das Ministerium das Vorhaben in Südwestfalen mit einer Summe von rund 320.00 Euro. Durch die Förderung und die Verleihung des dritten Sterns im Rahmen der REGIONALE 2025 kann das Projekt umgesetzt werden.

Weitere Informationen: www.auszeit-in-swf.de


Projektträgerin: Tagungs- und Kongresszentrum Bad Sassendorf GmbH

Projektpartner*innen: Bad Berleburg, Bad Laasphe, Brilon, Olsberg, Erwitte-Bad Westernkotten, Schmallenberg, Winterberg, Lippstadt-Bad Waldliesborn



Ansprechpartner für das Projekt: Lars Vornheder, Tagungs- und Kongresszentrum Bad Sassendorf GmbH (Tel.: 02921 / 943 34-55, E-Mail: vornheder@badsassendorf.de) und Olaf Bredensteiner, Tagungs- und Kongresszentrum Bad Sassendorf GmbH (Tel.: 02921 / 94334 30, E-Mail: bredensteiner@badsassendorf.de)

Projektmanager im REGIONALE-Team: David Bohlen (Tel.: 0174 / 5410417, E-Mail: d.bohlen@suedwestfalen.com)



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