Hier finden Sie alle wichtigen Informationen rund um die REGIONALE 2025

Die REGIONALE ist ein Strukturprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen und in Deutschland einmalig. 
Im Fokus stehen Regionen, die über die Grenzen hinweg zusammenarbeiten. Sie machen sich ihrer gemeinsamen Stärken und Herausforderungen bewusst und bauen darauf ein Entwicklungskonzept für die Zukunft der Region auf. 

Welche Region eine REGIONALE ausrichten darf, entscheidet das Land NRW in einem Konzept-Wettbewerb. Es legt dann auch den Zeitraum für die Durchführung fest.

Jede REGIONALE endet mit dem sogenannten Präsentationsjahr. In diesem Jahr zeigt die Region, welche beispielhaften Ideen und Lösungen entwickelt worden sind. Für Südwestfalen ist es das Präsentationsjahr 2025.

Weitere Informationen zur REGIONALE gibt es auf der Seite des Ministeriums für Heimat, Bauen, Kommunales und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen: https://www.mhkbg.nrw/themen/bau/land-und-stadt-foerdern/regionale-zusammenarbeit 


Die REGIONALE 2025 wird gefördert durch

Die REGIONALE ist ein umfangreiches Programm, hinter dem viel Arbeit steckt.
Manches wirkt auf den ersten Blick etwas vertrackt, ist es aber gar nicht.
Die Erklärfilme helfen dabei, den Überblick zu behalten - für die REGIONALE insgesamt und für die einzelnen Themenbereiche, in denen die Region zukunftsfähige Projekte entwickeln und umsetzen will. 

Zu diesen Themen gibt es bereits Erklärfilme

In den kommenden Wochen und Monaten kommen neue Erklärfilme hinzu. Schauen Sie doch mal wieder vorbei!

Im Kern geht es darum, Südwestfalen zukunftsfähig aufzustellen für nachfolgende Generationen.

Um das zu erreichen, werden kluge Ideen und Projekte für viele Themenbereiche gesucht: zu Fragen der Mobilität, in der Stadt- und Dorfentwicklung, in der Wirtschaft, aber auch in den Bereichen Bildung, Kultur und Smart Living.

Südwestfalen möchte die Chancen der Digitalisierung nutzen, um die Herausforderungen einer ländlichen Region anzugehen.
Der Mensch steht aber weiterhin im Mittelpunkt.
Projekte der REGIONALE 2025 sollen daher auch die Südwestfalen-DNA in sich tragen. DNA steht für digital, nachhaltig, authentisch.

  • Digital:
    Weil Digitalisierung viele Bereiche des Lebens und Arbeitens prägen wird, und kein Schicksal, sondern gestaltbar ist.
     
  • Nachhaltig:
    Weil wir Zukunft schaffen wollen für und mit nachfolgenden Generationen, Klima und Ressourcen berücksichtigen, wirtschaftlich stark sein und soziale Verantwortung leben wollen.
     
  • Authentisch:
    Weil Südwestfalen auch in Zukunft „echt“ sein wird und das kooperative Miteinander bei der Zukunftsgestaltung pflegt. Deshalb arbeiten bei der REGIONALE 2025 Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auch eng zusammen.


Übrigens: 

Zwei andere Modellprojekte aus Südwestfalen spielen eng mit der REGIONALE 2025 zusammen.

  1. Die Jugendkonferenz und Denkwerkstatt UTOPiA Südwestfalen. Sie zeigt als bundesweites Modellprojekt auf, wie junge Menschen beispielhaft in regionale Entscheidungsprozesse eingebunden werden können - wie zum Beispiel die REGIONALE 2025. www.utopia-suedwestfalen.com
     
  2. Das Projekt "Smart Cities: 5 für Südwestfalen". Dabei geht es um smarte Stadtentwicklung. Die Städte Arnsberg, Bad Berleburg, Menden, Olpe und Soest leisten hierbei Pionierarbeit - und die Südwestfalen Agentur leitet die Erkenntnisse an die anderen 54 Städte und Gemeinden in der Region weiter. www.smartcities-suedwestfalen.com  

Mitmachen kann eigentlich jede(r)! Man braucht erst einmal nur eine gute Idee, die der gesamten Region langfristig weiterhilft.

Bei jeder REGIONALE gibt es einen Qualifizierungsprozess, den alle Projektideen durchlaufen müssen. Auf diesem Weg geht es darum, die Menschen vor Ort wie auch die Region insgesamt mit einzubeziehen. In diesem Zusammenspiel erwächst aus der Projektidee einzelner Akteure eine Lösung, die breite Akzeptanz findet, hohe Qualität besitzt und nachhaltig ist.

Dieser Qualifizierungsprozess wird in Südwestfalen symbolisch durch die mehrstufige Vergabe von Sternen dokumentiert. Diese Sterne werden von den zuständigen Gremien vergeben, in den Vertreter*innen aus ganz Südwestfalen sitzen. 

Den ersten Stern erhalten Projekte mit einer herausragenden Idee, den zweiten für ein tragfähiges Konzept. Mit der Vergabe des dritten Sterns sind die Fördergelder gesichert und die Umsetzung kann beginnen. 

Welche Projekte umgesetzt werden, entscheiden die REGIONALE-Gremien: der Beirat und der Ausschuss.
In den Gremien sitzen Menschen aus ganz Südwestfalen.

Sie bekommen fachliche Unterstützung vom dem Fachbeirat "Digitale Region menschlich gestalten". 

Der REGIONALE-Beirat sitzen Vertreterinnen und Vertreter aus den verschiedensten gesellschaftlichen Gruppierungen. Er berät über Projekte und empfiehlt dem Ausschuss, welche Konzepte Südwestfalen aus seiner Sicht zukunftsfähig aufstellen und deshalb umgesetzt werden sollten.

Zu dem Gremium zählen Vertreter*innen von: Agentur für Arbeit, Arbeitgeberverbände, Berufskollegs, evangelische Landeskirche von Westfalen, FH Südwestfalen, Gewerkschaften, Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammern, Katholische Kirche, Kreishandwerkerschaften, Kreisheimatbünde, Kreissportbünde, Kulturregionen, Landesbetrieb Wald und Holz, Landesbüro der Naturschutzverbände, LWL, Landwirtschaftskammer NRW, Sparkassen, Tourismusverbände, Volksbanken, Uni Siegen, Wohlfahrtsverbände, Bezirksregierung Arnsberg, Bürgermeister*innen aus Südwestfalen, Jugendkonferenz UTOPiA, Hochschule Hamm-Lippstadt, LEADER-Regionen, Naturparke, Wohnungswirtschaft Südwestfalen.

Der REGIONALE-Ausschuss übernimmt die strategische Steuerung der REGIONALE 2025, diskutiert die Empfehlungen des Beirats und entscheidet, welche Projekte drei Sterne und somit Fördermittel erhalten. 

Zu dem Gremium zählen: Die Landrätin und die Landräte der fünf südwestfälischen Kreis, die Kreisdirektorin und die Kreisdirektoren Südwestfalens, fünf Bürgermeister aus Südwestfalen (pro Kreis ein Vertreter), der Regierungspräsident der Bezirksregierung Arnsberg sowie Vertreter*innen der Staatskanzlei und verschiedener Ministerien des Landes NRW und ein beratendes Mitglied des Vereins "Wirtschaft für Südwestfalen". 

Darüber hinaus wird der REGIONALE-Prozess noch von dem Fachbeirat "Digitale Region menschlich gestalten" begleitet. Er ist besetzt mit Expert*innen, die sich mit Digitalisierung aus ganz unterschiedlichen Perspektiven befassen. Seine Aufgabe ist es, fachliche Impulse in die Region zu geben und seine spezifische Expertise zu nutzen, um die Zukunftsfähigkeit der Projekte einzuschätzen.

Einen Überblick über alle bisher ausgezeichneten Projekte gibt es hier: https://www.suedwestfalen-agentur.com/regionale-2025/projekte/ 
Die Projekte lassen sich nach Kreis, Themengebiet und nach der Anzahl der Sterne sortieren.

  • Für die REGIONALE 2025 hat Südwestfalen ein klares Konzept entwickelt: nachzulesen in Form des "suedwestfalen.compass". Dieser erläutert die Themenbereiche, bietet aber auch Projektträgerinnen und Projektträgern Orientierung, wenn sie ein Projekt einreichen wollen. Mit einem Klick auf das Bild oder hier öffnet sich der Download.
     
  • Südwestfalen hat sich beim Land Nordrhein-Westfalen beworben, um die REGIONALE durchführen zu können - mit Erfolg. Hier oder mit einem Klick auf das Bild gibt es die Bewerbung der Region noch einmal zum Nachlesen.