Authentisch, nachhaltig, naturnah, sicher, nachbarschaftlich, innovativ und vernetzt – so wollen wir 2030 in Südwestfalen komfortabel leben. 

Smart Living ist ein Querschnittsthema, das uns den Alltag in allen Lebensbereichen erleichtern kann – ob beim Wohnen, beim Arbeiten oder beim Mobil sein. Das Potenzial von Smart Living geht also weit über technische, digitalisierte Gebäude hinaus. 

 

Wie entwickeln wir Smart Living in Südwestfalen bis 2030 nachhaltig weiter? 

Mit einer nachhaltigen Stadt- und Dorfentwicklung kümmern wir uns um den ländlichen Raum ebenso wie um die urbanen Bereiche und schaffen es, ihre spezifischen Wohnformen miteinander zu verbinden. Beide ergänzen sich, ohne dass die eigene (baukulturelle) Identität verlorengeht. 

Die Nachfrage und unterschiedlichen Bedürfnisse der Menschen in Südwestfalen bestimmen, welche (alternativen) Wohnformen wir haben und brauchen werden. Gesellschaftliche Aspekte denken wir in den Prozessen immer mit.

Bei allen Vorhaben steht der Mensch weiterhin im Mittelpunkt. Gebäude werden maßvoll geplant und saniert. Südwestfalen entwickelt in diesem Bereich ein eigenes Profil: die einfache Robustheit. Mit Hilfe der Gebäudetechnik in Südwestfalen und innovativen Konzepten können wir Vorreiter für andere ländliche Regionen werden. Dabei setzen wir auch auf heimische Produkte und Materialien und auf die Kompetenz unserer handwerklichen Könner. Gerne geben wir dieses Wissen auch an die nachfolgenden Generationen weiter.

Intelligente Lösungen vereinfachen unser Leben. Wir nutzen Systeme, die selbstständig und gut funktionieren und haben selbst die Fähigkeiten erlangt, diese neuen Möglichkeiten zu beurteilen. 

In 2030 werden wir die modernste Technik in unseren Lebensalltag integriert haben und sie als selbstverständlich ansehen. Ethische Ansätze – etwa technische Anwendungen in der Pflege von Hilfsbedürftigen – und die Abhängigkeit von digitalen Systemen werden berücksichtigt und abgewogen. Datensicherheit und Datenschutz spielen für uns in Südwestfalen eine herausragende Rolle.

Smart Living bedeutet auch Energieeffizienz und -einsparung. 2030 setzen wir Energie in Südwestfalen möglichst regenerativ, intelligent und sparsam ein. Damit schützt unsere Region aktiv das Klima. Gleichzeitig wird die Klimafolgenanpassung als wichtiges Querschnittsthema mitgedacht.

 

Welche Akteure sind besonders gefragt und wie profitiert die Region?

Smart Living in all seinen Facetten kann die soziale Teilhabe bis ins hohe Alter verbessern, beispielsweise durch nachhaltige (Wohn-)Konzepte für junge und ältere Menschen.

Planende, ausführende, produzierende, verwaltende, unterstützende, forschende und energieliefernde Berufe, Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Institute gestalten die Entwicklung in Südwestfalen. Schon bei der Planung werden sich die Akteure vernetzen und innovative Methoden und Instrumente einsetzen. Dadurch können auch neue Geschäftsideen und sogar -modelle entstehen.

Eine neue Art der Vernetzung, die vielfältige Kontakte und Interaktionen umfasst, führt zu lebendigen Orten – auch das ist Smart Living. 

Wenn uns all dies gelingt und wir Digitalisierung als selbstverständliche Unterstützung verstehen, können Automation und intelligente Systeme unser Leben in Südwestfalen leichter, attraktiver und smarter machen.